Freitag, 26. Juni 2009

TSCHAU TSCHÜSSI EMPFIEHLT ::: PREKÄR, FREI UND SPASS DABEI?



Gestern Abend lief auf ARTE eine Dokumentation über das prekäre
Schaffen verschiedener Künstler. Zufällig kam ich in den Genuss dieser
Sendung und möchte sie hiermit weiterempfehlen.

ARTE sagt:
Die Kulturdokumentation "Prekär, frei und Spaß dabei?" zeigt
künstlerisches Handeln als verantwortungsbewusste Verbindung
zwischen Kunst, Gesellschaftskritik und Politik. Gemeinsam ist
allen Beteiligten, dass sie aus ihrer persönlichen Situation heraus,
jenseits vorgegebener Doktrinen, eine Kunstform entwickeln,
in der sie die eigene Prekarität thematisieren und gleichzeitig
nach einer Form von solidarischer Gemeinschaft suchen.
Künstler sind heute Erfinder, Entwickler, Handwerker und
Verkaufsstrategen in Personalunion. In diesem Sinne werden
sie oft als flexible Prototypen neoliberaler Wirtschaftsmodelle dargestellt.
International agierende Protagonisten wie die dänische Künstlergruppe Superflex
oder der Pariser Stargrafiker Gérard Paris-Clavel betonen
in ihrer künstlerischen Arbeit, dass das Problem der Prekarität
nicht ein Einzelphänomen von Künstlern ist, sondern die ganze Gesellschaft betrifft.
Nicht nur in Europa, sondern weltweit.
"Prekär, frei und Spaß dabei?" ist das erste kulturpolitische Doku-Musical.
Die Musik von Christiane Rösinger , Bernadette La Hengst und
den Beschwerdechören bildet den musikalischen Rahmen für eine kreative Sinnsuche
in unserer heutigen Gesellschaft.

Wer will kann sich das Ganze hier online ansehen oder aber die Wiederholungen
im TV anschauen
.

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