Freitag, 15. März 2013

HEUTE IN DER POST ::: REPRODUKT






























Die Neuerscheinungen aus dem Hause Reprodukt gibt es pünktlich
zur Leipziger Buchmesse auch im TSCHAU TSCHÜSSI.

Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt von Chris Ware
Als Chris Ware "Jimmy Corrigan" zur Milleniumswende veröffentlichte,
löste er damit weit über die Grenzen der Comicwelt hinaus Begeisterung aus.
Seitdem gilt das Buch als "Jahrhundertcomic", der die Ausdrucksmöglichkeiten
von Bild und Wort radikal ausschöpft und damit beweist: Es gibt große Literatur,
die sich nur als Comic erzählen lässt.

Jimmy Corrigan ist ein linkischer und dauerkränkelnder Enddreißiger,
der ein Dasein als unauffälliger Büroangestellter fristet. Sein soziales Leben
beschränkt sich auf die täglichen Kontrollanrufe der Mutter – und findet
ansonsten in seinen tagträumerischen Heldenfantasien statt.
Ein Brief seines Vaters, der nach jahrzehntelanger Abwesenheit die Beziehung
wiederbeleben möchte, reißt ihn schließlich aus seinem lethargischen Alltag heraus.

Auf nahezu 400 Seiten breitet Chris Ware die generationenübergreifende
Geschichte der Familie Corrigan aus, die bis ins Chicago des ausgehenden
19. Jahrhunderts zurückreicht. Eine epische Erzählung über hundert Jahre
Einsamkeit – in Bildern von berührender Tiefe.

"Chris Ware – das ist eine Ein-Mann-Revolution des Erzählens 
in Bildern." – Andreas Platthaus, FAZ

Chris Ware ist zur Buchmesse auch in Leipzig -
Samstag, 16. März 2013:
15 Uhr | Literaturforum | Halle 5 | Stand F600
• Chris Ware stellt im Gespräch mit Thomas von Steinaecker
Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt vor.

20 Uhr | Galerie KUB, Kantstraße 18, D-04275 Leipzig
• Chris Ware spricht mit Andreas Platthaus über Jimmy Corrigan,
seine Arbeit und seine Vorbilder.
Eintritt hier: 7 EUR | ermäßigt 4 EUR, kein Vorverkauf

Böse Geister von Peer Meter & Gerda Raidt
Als der sechzigjährige Harry Wallmann erfährt, dass das Stadtviertel 
seiner Jugend vor dem Abriss steht, macht er sich auf den Weg zu 
seinem Elternhaus. Doch was als Abschiednehmen geplant ist, gerät zur 
Reise in eine dunkle Vergangenheit: Je stärker er sich einlässt auf jene Zeit, 
umso erschreckender treten tief in ihm verschüttete Erlebnisse zutage. 
Ganz unmerklich wird er eingesponnen von den bösen Geistern seiner Kindheit.
In atmosphärischen Zeichnungen gelingt es Gerda Raidt, 
Peer Meters spannend verschachteltes Drama um Schuld, 
Verlust und den "Gespenster-Harry" eindringlich zu inszenieren, ohne dabei 
den für ihr illustratives Schaffen so charakteristischen Charme einzubüßen.


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